Montag, Dezember 04, 2006

Hiroshima 2


Shinkansen Hiroshima- Kobe. 200km/h. Nachtrag Hiroshima.

Da der gestrige Tag ja nicht wirklich in Hiroshima stattgefunden hat, und Kobe ausser verwöhnten Kühen nicht so viel zu bieten haben soll, haben wir die Abfahrt noch etwas weiter nach hinten verschoben. Es hat sich gelohnt. Zum einen wegen dem schönen Hiroshima Castle welches über der Stadt trohnt, zum anderen um dem Abwurf der Atombombe etwas nachzugehen. Es gibt hier noch ein Gebäude welches noch so belassen wurde wie nach dieser Katastrophe. Es liegt genau im Epizentrum der Explosion. Die Bombe ist in etwa 600 Metern Höhe explodiert, und genau darunter lag dieses Gebäude. Deswegen ist es auch noch halbwegs erhalten und kann an dieses Ereignis erinnern. Drumherum liegt ein Park, angelegt um den Opfern zu gedenken. Nun, das Museum gibt dann noch weitere Informationen. Für mich war vor dem Besuch besagtes Gebäude, Zeuge dieses Ereignisses. Nach dem Besuch ist es die ganze Stadt die im Gefühl von der Zerstörung und Gewalt dieser Bombe berichten kann.



Unglaubliche Bilder beweisen das in einem Umkreis von Kilometern nichts, aber auch wirklich nichts mehr stand. Mensch, Tier, Gebäude, nichts konnte sich dieser Gewalt entziehen, keine Überlebenschance. Ziegel, Glas, Eisen wurde zum Schmelzen gebracht, alles Lebende hinweggefegt. Von dem was den Menschen passierte, berichten ebenfalls Bilder. Es geht dann schon nah. Die Atombombe in ihren Auswirkungen so real zu erfassen. Chaos, Zerstörung, Leid. Das es zum Abwurf kam, lag zum anderen auch daran dass der gewaltige finanzielle Aufwand der Amerikaner die Bombe zu entwickeln gerechtfertigt werden musste. Unglaublich. Dass es Hiroshima war, lag zum anderen auch am Wetter...es stimmt traurig. In Kriegszeiten werden die Schicksale einzelner oder Millionen von solch profanen Dingen bestimmt. Es hätte auch Deutschland sein können, oder jede andere japanische Stadt. Der Besuch des Museums hat dieses Ereignis der Weltgeschichte, aus den Büchern raus in mein Bewusstsein gerissen. Es wird sicher seinen Platz behalten. Von daher war der Besuch sehr beeindruckend.

Sonntag, Dezember 03, 2006

Hiroshima

21h, Aufenthaltsraum, Wohnzimmer eines Hostels irgendwo in Hiroshima. Die Gäste ruhen aus, sehen BBC, trinken Tee, suchen in ihren Taschen und verfolgen scheinbar konzentriert die Dokumentation über Waldnutzung in Südostasien um den Konversationen aus dem Weg zu gehen die sich in solchen Situationen aufgdrängen. Mittendrin sitz ich mit meinem Laptop, denke an Euch und meinen Blog, nach einem ganz schön astrengenden Tag in Hiroshima. Tag zwei unserer Reise, mir fallen die Augen zu aber ich berichte...
Gestern angekommen, ziemlich spät, aber war ja auch alles unorganisiert um nicht zu sagen ein chaotischer Aufbruch aus Tokio. Kein Wunder, hab ja bis zuletzt zu tun gehabt...feiern, verabschieden, laotische Botschaft...wenig schlaf. Den nachzuholen hab ich jetzt noch nicht ganz geschafft aber ich will nicht jammern. Also gings erst spät in die Stadt die 1945 zu so trauriger Berühmtheit gelangte. Nun berühmt in Japan ist die Stadt für Okonomiaki. Eine Art Tortilla mit chinesichen Nudeln (soba) Gemüse und Ei. In ein solches Restaurant gings dann auch gleich. Wir wurden mit der japanischen, vielleicht auch für Hiroshima spezifisch freundlichen Art empfangen. Wobei die Wirtin und ein Gast mit unserer deutschen Seele nicht zimperlich umgegenan ist als er das deutsche Bier als zu wenig kohlensäurehaltig beschrieb. Na ja, nehmen wir mal nicht so ernst. Rustikal aber nett und ein gutes Essen. Nicht nur weil die Mädekls es nicht ganz aufgeschaftt haben...hehehe. Bin mal gespannt ob man bei den Menschen einen Unterschied in der Mentalität ausmachen kann. Habs bisher noch nicht feststellen können. Also weiter im Text. Nach dem Essen gabs noch einen Spaziergang mit Weihnachtslichtern auf der Hauptstrasse und danach ab ins bett.
Heute Früh raus, und uns mal nen Plan vom Tag gemacht. Hier im Hostel kann man Fahrräder ausleihen. Haben wir auch gemacht. Kleine Fahrräder. Nun kein Problem soweit, wenn man nicht soooo weit hinaus will aus der Stadt. Für nen Stadtbummel perfekt. Nicht für das was wir vorhatten. In der Nähe Hiroshimas liegt die Insel Miyajima. In der Nähe. Im Hostel liegt schön erklärt eine Übersicht wie man am schnellsten und wie man am günstigsten dorthin kommt. Keine der Alternativen nannte das Fahrrad als Möglichkeit. Wir haben uns gedacht, probieren wir das doch mal aus. Never stop exploring. Sind wir halt die ersten. Was haben wir bekommen. Eine dreistündige Fahrradtour durch Industriegebiete, durch Häfen und an Autobahnen entlang. Fahrrad- unfreundlich ist kein Ausdruck für diese Strecke; -feindlich wohl eher. Auf der Karte sah das alles machbar aus. Und das die Fahrräder sooo klein sind haben wir ja auch nicht wissen können. Nun die ein oder andere Geschichte in diesem Blog lief schon mal so ab, das verkorkste Situationen, dann erst so richtig lustig werden. Diese wieder, und so kamen wir erschöpft aber lusitg und froh in Miyajimaguchi an. Dort auf die Fähre um auf die Insel zu gelangen. Dies immer mit der Hoffnung das uns eine andere Fähre die direkt nach Hiroshima fuhr dann wieder mit zurück nehmen konnte. Wollten ja schliesslich keine weiteren drei Stunden auf den Rädern verbringen. Nun diese Befürchtung lies sich ziemlich zügig mit positivem Ergebnis auflösen, sodass wir noch nette anderthalb Stunden in Miyajima, mit der Besichtigung des berühmten Schreintores und des Tempels verbringen konnten. Die Rückfähre brachte uns dann auch direkt in die Stadt, von der wir dann auch heute nicht so viel sehen konnten (befürchte auch das es nicht so viel gibt aber psst). Und so wird die Fahrt nach Kobe morgen auch etwas nach hinten verschoben. Ganz im Gegensatz zu der alten japanischen Weisheie, eine Reise immer früh zu beginnen...zzzz

Freitag, Dezember 01, 2006

speech

Sehr geehrte Damen und Herren, verehrte Leitung des international office der Nihon Daigaku, Asano- san, Shimayama- san 90 Tage JLSP, 90 leben und studieren in Tokio, Japan. Nun ist es Zeit für eine Rückblende und Zeit für mich, im Namen aller JLSP Students um Danke zu sagen. Das JLSP Programm bot uns allen eine fülle an Möglichkeiten von denen ich nun einige nennen möchte.

Ich möchte beginnen, bei den Lehrern die uns allen, kompetent und freundlich diese doch schwierige Sprache näher bringen konnten. Sie waren es die uns jeden Morgen aufs neue, freundlich begrüssten, zum Lernen einluden und in jeder sprachlichen Schwierigkeit eine Antwort auf unsere Fragen hatten.

Des weiteren die für die Planung unserer Ausflüge verantwortlichen Personen - Hosaka- sensei, Frau Nakamura- sensei. Dieser Aufenthalt wäre nicht das gewesen, hätten wir nicht die Möglichkeit gehabt diese tollen und interessanten Ausflüge zu unternehmen. Dabei wurde bei der Planung darauf geachtet uns verschiedene Perspektiven auf dieses schöne Land und seine Besonderheiten, seine Menschen und Kultur zu ermöglichen. Das Ziel uns Japan näher zu bringen, ist angesichts der Vielseitigkeit des Programms mehr als gelungen.

Nicht zu vergessen, sind die verantwortlichen Personen des international office, die uns diese erstklassige Unterbringung ermöglicht haben. Durch die Arbeit des office, wird es überhaupt erst möglich an diesem Programm teilnehmen zu können. Im Kontakt mit unseren Unis in der Heimat leisten sie hier Arbeit um jungen Menschen wie uns diese tollen Erfahrungen zu ermöglichen. Dabei haben sie Kontakte in die verschiedensten Länder der Welt und sorgen für die bunte Mischung der Teilnehmer.

Die Internationalität der Teilnehmer ist etwas was die besondere Atmosphäre ausmacht und uns in Japan ermöglicht weltumspannende Kontakte aufzubauen, und aus welchem Land auch immer, ermöglicht unser Interesse an Sprache und Kultur Japans zu verfolgen.

Nicht zu vergessen sind Ôkura- san, Ônishi- san und Takeda- san vom Bekkan, die den Aufenthalt perfekt organisierten und immerzu sorgsam ein offenes Ohr für unsere alltäglichen Fragen und Probleme hatten.

Im perfekten Zusammenspiel der genannten Personen, wurde uns das JLSP Programm ermöglicht welches uns effizient und erfolgreich die japanische Sprache beibringen konnte. Darüber hinaus hat jeder von uns, eine Erfahrung gemacht, die man sein Leben lang nicht vergessen wird. Daher erneut im Namen aller JLSP Studenten: Domo arigatou gozaimashita.


So in etwa sah die Rede aus. Hab die dann auch noch ins Englische übersetzt, bevor ich sieh auf japanisch meinem veehrten Kaneko- sensei geschickt habe. So wollte ich sichergehen dass alles von dem was ich sagen wollte auch in der japanischen Version vorkommt. Grammatikalisch korrekt und stilistisch perfekt hab ich meine Übersetzung dann zurückbekommen und so konnte ich üben. Bestimmt 20 mal bin ich über die Rede geflogen. Der Vortrag war dann echt gut, und alle waren begeistert. Habe die richtigen Worte gefunden. Die Studis der A Klasse konnten leider nicht wirklich alles verstehen konnten, aber haben alle haben mir gesagt das es gut war. Es gibt auch ein Video. Hoffe das nachliefern zu koennen. Zunächst mal die Bilder.


heute Japan, bald die ganze Welt...


die versammelte senseischaft


A Klasse rulez

Hier nun die japanische Version der Rede, fuer alle die es koennen, oder lernen wollen.

きゅうじゅにち JLSP、東京 で べんきょう した A クラス の ヨナスです。私はJLSPの だいがくせい の だいひょう として、ご あいさつします。

おもいだしてみましょう。

私達は日本大学で、ユニークで じゅうぶんな かのうせい を いただきました。

いま、その かのせい を すこし せつめい したい です。

まず 先生たち から はじめましょう。

せんせい は 毎朝 プロフェッショナル な ほうほう で、しんせつ に 

がまんづよく 日本語 を おしえて くださいました。毎朝 わたしたちを げんきに 

むかえて、べんきょう を はじめさせて くれました。クラスで 全て の しつもん

に こたえて くださいました。

JAPANESE MINDクラスの せんせいは たいせつで おもしろい ちしき を 

くださいましいた。

そして、ほさか先生、なかむら先生、 イベントを しっかり と けいかく して 

くださって、 ありがとうございました。 とても おもしろい イベント でした 

から、たいざい は とくべつ でした。 もし にっこのりょうこう や かぶき や しょうがっこ へ いかなかったら きれいな 日本 の ぶんか と 人 について 

いろいろな みかた を はっけん する こと が できなかった と おもいます。

こくさいかの みなさんも わすれられません。

まず、かいてきな りょうを じゅんび して くださいました。

それに OFFICEの人 が いなかったら、JLSPのコース が できませんでした。

こくさいかの みなさんは 私達の大学に れんらく を とります。わかい 人に 

いい かのうせい を じゅんび して くださいました.

おもしろい けいけん が できて、せかい で いろいろな 国に つながり が 

あったら、JLSPの がくせいは インターナショナル です。これは ユニーク な

べんきょう、そして、せいかつ でした。こうして わたしたちは いま 

インターナショナルな つながりを つくる ことが できました。

わすれられないBEKKANのスタッフの かたがた、たけださん、おおくらさん、

おおにしさんは、かんぺきに 全ての せいかつの しつもんに こたえて 

くださいました。

JLSPはかんぺきな きょうりょく から なりたって います。

私達は こうして こうかてき に、サクセスフルな 日本語を ならう ことが 

できました。

そして 私達が ここで ユニークな けいけんを する ことが できた ことを けっしてわすれません。

みなさん!ほんとうに ありがとうございました。